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Karate

Wa = Frieden; Do = Weg; Ryu = Schule 

Wado-Ryu-Karate, das von Sensei Hironori Ohtsuka (1892 - 1982) entwickelt wurde, stellt     eine Kombination japanischer Kampfkünste (Yagyu KenjutsuYoshinryu Jiu-Jitsu Kempo)  mit dem aus Okinawa stammenden Karate dar, das Othsuka Sensei von Funakoshi SenseiMabuni Sensei und Motobu Sensei lernte. Das technische Repertoire der Stilrichtung umfaßt daher aus dem Jiu-Jitsu Techniken wie Hebel und Würfe und aus dem Karate Tritte, Blocks, Schläge und Stöße.

Der Name Wado-Ryu zeigt an, daß sich diese Kampfkunst als Teil der japanischen Do-Künste versteht, deren Übungsziel der innere Frieden für den einzelnen und damit letztendlich für die Gesellschaft ist.

Die dem Wado-Ryu zugrundeliegenden Bewegungsprinzipien, wie z.B. Ausweichen und Mitführen der gegnerischen Technik bei einem Angriff, eindringen in den Angreifer und Kontrolle des  Gegners sowie fließende Übergänge zwischen den einzelnen Techniken, sind denen der anderen japanischen Budokünste wie Kendo, Judo oder Aikido verwandt. Technisch läßt sich Wado-Ryu wie folgt beschreiben:

      1.K  Kampfführung und Technikausführung erfolgen möglichst Traditionell,
        wobei folgende  Prämissen gelten:
 

 1.

- keine falsche und überflüssige Technik
- keine überflüssige Bewegung
- kein überflüssiger Kraftaufwand.
 

 

2.
Es wird größtmögliche Mobilität angestrebt, was sich unter anderem darin zeigt, daß man versucht, den Körperschwerpunkt dauernd zu kontrollieren, wobei die Stellungen im Vergleich zu anderen Stilen relativ hoch und kurz sind, um auf Angriffe aus allen Richtungen reagieren zu können.
 
3.
Abwehr bzw. Angriff und Positionsveränderung erfolgen gleichzeitig, so daß kein Zeitverlust eintritt, wobei die Kontertechniken immer auf vitale Punkte (Kyusho) des Angreifers gerichtet sind.


Owe Rossen

 
6. DAN Wado-Ryu DKV
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